Backpacker Tours
Agencia de Viajes,
Posada y Restaurante.
Calle Urdaneta,
Santa Elena de Uairen,
Edo. Bolívar,
Venezuela

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Die besten Trekking Highlights Venezuelas

Einmal auf dem höchsten Tafelberg der Welt stehen und den Augenblick genießen!
Vor Ihnen türmt sich der Berg mit seinen senkrechten Felswänden auf. Sie durchqueren kleine Flüsse und üppigen Bergregenwald bis zum Fuß des Roraima (2.810 m). Über eine schmale Rampe, die sich an der Südwestkante des Berges hinaufschlängelt, dringen Sie in eine mystische Welt ein. Kleine Kaskaden plätschern über den Weg und in der Ferne stürzen Wasserfälle in die Tiefe. Die Steilwände sind überwuchert von fleischfressenden Pflanzen und endemischen Bromelien, die nur auf diesem Flecken Erde zu finden sind. Schließlich stehen Sie auf dem Dach des für die Pemon-Indianer heiligen Roraima. Der Aufstieg hat sich gelohnt. Unter Ihnen liegt das Dreiländereck Guayana, Venezuela und Brasilien. Der Blick über die Tafelberg-Landschaft ist überwältigend. Der geheimnisvolle Roraima, wenn auch namentlich nicht erwähnt, ist der Schauplatz, den Sherlock Holmes-Erfinder, Conan Doyle, einst für seinem Roman "The Lost World" wählte.
Ein weiterer Höhepunkt erwartet alle Trekking- und Bergfans vor dem Trekking in der Gran Sabana! Sie befinden sich in den Anden im Sierra-Nevada-Nationalpark. Dort durchwandern Sie verschiedene Vegetationsstufen und lernen die Paramo- und Lagunenlandschaft mit ihrer einzigartigen Pflanzenwelt kennen. Vor Ihnen erhebt sich der zweithöchste, doch schönste Gipfel des Landes, der Pico Humboldt (4.945 m). Der Aufstieg ist mühsam, doch von oben bietet sich Ihnen ein grandioser Blick auf die umliegenden, teils schneebedeckten Gipfel der venezolanischen Anden!

 

Tag 1: Individuelle Anreise nach Caracas (Catia la Mar)

Bienvenido - herzlich willkommen in Venezuela! Eine der schönsten Trekkingtouren in Südamerika erwartet uns! Unter uns schimmert das tiefblaue Meer. Der Landeanflug auf den Flughafen in Maiquetia ist spektakulär: Die Karibikküste, der Urwald und die quirlige Atmosphäre in der Umgebung des Flughafens beeindrucken schon bei der Ankunft. Das Avila-Bergmassiv - die grüne Lunge von Caracas - trennt die temperamentvolle Sechsmillionenstadt Caracas (920 m) von der Küste. Vom Flughafen bringt uns ein Abholservice zu unserem Hotel im nahe gelegenen Strandort Catia La Mar. Im Hotel können wir uns kurz frisch machen. Am Abend treffen wir unsere deutschsprachige Reiseleitung und besprechen die nächsten Tage unserer Trekkingtour. Wer mag, kann sich im Pool des Hotels erfrischen.

Beachten Sie bitte, dass die Anreise nach Caracas individuell erfolgt. Sehr gern unterbreiten wir Ihnen ein passendes Flugangebot. Bei Ankunft mit Iberia- und Lufthansa-Flügen stellen wir Ihnen einen kostenlosen Transfer-In zum Hotel zur Verfügung. Sollten Sie einen anderen Flug gewählt haben, informieren Sie uns bitte bei Buchung.
Fahrzeit: 0,5-1h; Fahrstrecke: 5-10km; Hotel Miramar Suites [A]

Tag 2: Auf dem Weg in die Anden: Flug Caracas - Merida (El Vigia)

Buenos días - guten Morgen! Schon am frühen Vormittag reisen wir in die venezolanischen Anden! Da unser Flug bereits um 6 Uhr früh geht, gibt es einen heißen Kaffee nur am Flughafen. Nach einem etwa einstündigen Flug erreichen wir El Vigia. Auf dem Landweg fahren wir nach Merida, einer sehr lebhaften und jungen Stadt, in der Tausende von Studenten leben. Merida liegt auf 1.640 m Höhe, ihren Namen, “Stadt des Frühlings", verdient sie in der Tat, denn die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei circa 19 Grad. Kultur wird hier groß geschrieben, leben doch sehr viele Künstler, Schauspieler und Musiker in dieser charmanten Stadt. Der Tag steht uns zur freien Verfügung. Wir können die Boulevards, die Parks und die zahlreichen Plätze auf eigene Faust erkunden. Unsere Posada liegt direkt im attraktiven Zentrum der Stadt. Plaza Bolivar oder Mercado Municipal (der Markt) sind schnell zu Fuß erreicht. Wer möchte, kann beispielsweise eine Paragliding-Tour in der Nähe von Merida unternehmen. (Die Tour ist vor Ort buchbar und kostet umgerechnet circa 75,- bis 85,- € pro Person). Am Abend gehen wir gemeinsam essen und können letzte Details bezüglich unserer Trekkingtour besprechen, ehe wir uns in unserer wunderschönen Posada mit ihrem gemütlichen Ambiente nach diesem langen Tag erholen.
Fahrzeit: 2h; Posada Casa Sol [A]

Tag 3: Beginn der Trekkingtour: Mérida - La Mucuy - Laguna Coromoto

Unser erstes Trekking-Abenteuer kann losgehen! Nachdem wir uns bei einem leckeren venezolanischen Frühstück gestärkt haben, fahren wir nach La Mucuy in den Sierra-Nevada-Nationalpark. La Mucuy (2.100 m) ist der Ausgangspunkt unserer Trekking-Tour. Hier merken wir vielleicht schon, dass der Sauerstoffgehalt der Luft aufgrund der Höhe geringer ist und das Atmen nun etwas schwerer fällt. Gut, dass wir von einer Mannschaft begleitet werden und die Träger den Transport des Hauptgepäcks übernehmen. Wir selbst tragen lediglich unsere persönlichen Dinge sowie Helm, Isomatte, Schlafsack, Steigeisen, Eispickel (insgesamt ca. 12 kg pro Person). Zunächst wandern wir durch den grünen subtropischen Nebelwald. Uns bleibt Zeit, um die einzigartige Pflanzenwelt zu beobachten. Fast überall entdecken wir Farne, Bambusgewächse, Bromelien und wunderschöne Orchideen. Je höher wir steigen, desto karger wird die Vegetation. Es ist spannend zu sehen, wie die Landschaft sich ändert. Soeben waren wir noch von grünen, blühender Pflanzen umgeben, und schon beginnt die Paramo-Vegetation. Typisch für die Paramo-Ebene sind die sog. Mönchspflanzen (Frailejones), deren Blüten von Oktober bis Dezember strahlend gelb leuchten. Am Ende des heutigen Trekkingtages erreichen wir unseren idyllischen Zeltplatz direkt am Ufer des Sees Coromoto (3.200 m) und schlagen unsere Zelte auf. Unter dem klaren Sternenhimmel der Anden können wir sicherlich gut schlafen.
Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 1100m; Zeltcamp an der Lagune Coromoto (3.200m) [FMA]

Tag 4: Aufstieg zum Basiscamp: Laguna Coromoto- Laguna Verde

Dieser Tag steht ganz im Zeichen der atemberaubenden Andenlandschaft und der großartigen Aussichten auf die umliegende Bergwelt! Durch Wälder und die Paramo-Landschaft wandern wir gemütlich Richtung Laguna Verde (4.000 m). Der smaragdgrün schimmernde, von Gletscherwasser gespeiste See ist heute unser Ziel. Hier schlagen wir unser Nachtlager auf. Doch vorher müssen wir unterwegs einige kleine Herausforderungen meistern. Während der letzten Eiszeit wurden aus dem Gebirgsmassiv gewaltige Steine herausgesprengt, über diese werden wir klettern. Während der Wanderung und von unserem traumhaften Zeltplatz aus haben wir bei guter Sicht einen herrlichen Blick auf den teils schneebedeckten Gipfel des Pico Humboldt (4.942 m).
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 800m; Zeltcamp an der türkisen Laguna Verde (4.000m) [FMA]

Tag 5: Laguna Verde  Gipfelmöglichkeit Pico HUmboldt (4.942 m)

Die Gipfelstürmer unter uns kommen heute voll auf ihre Kosten. Aber auch diejenigen, die nicht zum Pico Humboldt (4.942 m) aufsteigen möchten, haben einen schönen Tag vor sich! Schon frühmorgens beginnt nach einem stärkenden Frühstück die Tour. Zunächst wandern wir zur Laguna El Suero, um von dort aus mal wandernd, mal kletternd zum Fuß des Gletschers zu gelangen. Nun kommen Seile, Steigeisen, Eispickel und Gurte zum Einsatz, damit wir ins ewige Eis vordringen können. Für die Mühen des Aufstiegs werden wir mit einem atemberaubenden Rundblick über die teilweise schneebedeckten Gipfel der Anden belohnt. Bei guter Sicht erhaschen wir auch noch einen Blick in die Tiefebene der Llanos und in die kolumbianischen Anden. Zudem können wir auf die fast ebene Gletscherplatte schauen. Der Pico Humboldt ist zwar nicht der höchste Berg Venezuelas - dies ist der Pico Bolivar (ca. 5.000 m) - doch gilt er als der schönste Gipfel mit dem größten Gletscher in den venezolanischen Anden. Unsere Zelte stehen heute wieder an der türkisgrünen Laguna Verde (4.000 m).

Diejenigen unter uns, die nicht zum Gipfel aufsteigen, verbringen einen gemütlichen Tag in der Umgebung des Sees Verde. Wer möchte, kann auch bis zur Laguna El Suero oder zum Fuß des Gletschers mitwandern.
Gehzeit: 7-8,5h; Aufstieg: 942m; Abstieg: 942m; Zeltcamp an der türkisen Lagune Verde (4.000m) [FMA]

Tag 6: Laguna Verde - la Mucuy - Mérida: Erholung in der Stadt des Frühlings

Klare Luft, eine einsame Landschaft, ein smaragdgrüner See und der Blick auf den Humboldt-Gletscher… all das können wir noch einmal beim Frühstück an unserem Zeltlager genießen. Heute wandern wir durch die Andenlandschaft zurück zur Laguna Coromoto (3.200 m) und dann weiter bis nach La Mucuy (2.100 m). Hier werden wir abgeholt und zurück in die sog. Zivilisation gebracht. In unserer charmanten Posada erholen wir uns von der Wanderung. Den freien Abend verbringen wir in Merida. Wer Forelle mag, ist hier übrigens genau richtig; diese typische kulinarische Spezialität der Andenregion gibt es in Merida in allen nur erdenklichen Variationen.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1800m; Posada Casa Sol [FM]

Tag 7: Von den Anden nach Puerto Ordaz

Erlebnisreiche Tage in der andinen Bergwelt liegen hinter uns. Nun ist es Zeit, einen weiteren Höhepunkt unserer Reise kennenzulernen! Schon frühmorgens (das Frühstück gibt es als Lunchpaket) fliegen wir in 1,5 bis 2 Stunden von El Vigia über Caracas nach Puerto Ordaz ins Hochland von Guayana. Puerto Ordaz liegt direkt am Unterlauf des Orinoco und ist eine junge Stadt. Ihre Geburtstunde schlug erst 1947 mit der Entdeckung der ertragreichen Eisenerzvorkommen in der Region. Puerto Ordaz entwickelte sich in kurzer Zeit zum wichtigsten Schwerindustriezentrum des Landes. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung; unsere Reiseleitung hält einige Tipps für uns parat: möglich wäre beispielsweise ein Besuch in den beiden schönen Stadtparks Cachamay oder La Llovizna oder ein Besuch im typisch venezolanischen Einkaufszentrum "Orinoquia", dem beliebten Treffpunkt vieler Einheimischer. Den heutigen Abend lassen wir ruhig ausklingen und genießen die Nachtruhe in unserem sehr angenehmen, luxuriösen Hotel.
Fahrzeit: 1,5h; Hotel Mara Inn [F]

Tag 8: Auf dem Weg in die Gran Sabana: Puerto Ordaz - Santa Elena

Heute liegt ein langer Tag vor uns. Mit unserem Van geht es südwärts nach Santa Elena de Uairen. Wir fahren durch die manchmal endlos scheinende Landschaft der Gran Sabana, einer geheimnisvoll anmutenden, wenig besiedelten, über 500.000 km² großen Hochfläche. Die Ausblicke auf die von Moriche-Palmen übersäte und von zahlreichen Flussläufen durchzogene, sanft gewellte Savanne weckt ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit. Wir kommen vorbei an Galeriewäldern, im Hintergrund erheben sich hohe, oft wolkenverhangene Tafelberge. Kleine Kaskaden stürzen an den Flanken hinab. Die Gran Sabana ist die Heimat der Pemon-Indianer. Ihnen sind die Tafelberge (Tepuis) heilig. Sie betrachten diese uralten, mystischen Tepuis als Häuser der Götter. Die Zeit im Wagen vergeht wie im Flug. In Santa Elena in unserer sehr charmanten Posada angekommen, lassen wir uns ein 3-Gänge-Abendessen schmecken. Heute Abend besprechen wir unsere Trekkingtour auf den Roraima-Tafelberg, zu der wir morgen starten, und klären noch offene Fragen. Die Posada Los Pinos ist von einem wunderschönen tropischen Garten umgeben. Wem nach einer kleinen Erfrischung zumute ist, dem empfehlen wir ein abendliches Bad im Erlebnis-Pool.                                                                                                                 Fahrzeit: 8-9h; Fahrstrecke: 750km; Posada Los Pinos [FA]

Tag 9: Santa Elena - Paraitepui: Trekking bis Camp Tek

Auf geht's zu neuen Abenteuern: Unsere sechstägigeTrekkingtour auf den höchsten Tafelberg der Welt, Roraima (2.810 m), beginnt. Zunächst fahren wir im 4x4 Toyota von Santa Elena nach Paraitepui (1.200 m), dem Ausgangspunkt des Trekkings. Wir wandern circa 4 Stunden, insgesamt etwa 12 km bis zum Camp Tek. Vom Pfad durch die Savanne bieten sich bereits eindrucksvolle Blicke auf den Roraima und den benachbarten Kukenan-Tafelberg. Unterwegs durchqueren wir Galeriewälder und balancieren über Baumstämme, um kleine Bäche zu überwinden. Unser Camp liegt auf ungefähr 1.050 m Höhe, in der Nähe des Flusses Rio Tek. Am Abend genießen wir ein frisch zubereitetes, warmes Abendessen.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2h; Abstieg: 150m; Zelten im Camp Tek [FMA]

Tag 10: Camp Tek- Basislager

Nach einem schmackhaften Frühstück schnüren wir unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg zum Basislager (1.870 m). Zunächst sind zwei Flüsse zu durchqueren. Mit Hilfe unserer professionellen Guides werden wir die Durchquerung meistern. Bei Hochwasser ist besondere Vorsicht geboten, die Steine sind extrem glatt. Wir empfehlen, Socken zu tragen, um die Rutschgefahr zu minimieren. Bei Hochwasser spannen unsere Führer ein Seil über den Fluss und stehen uns mit Rat und Tat zur Seite! Die Wanderung dauert circa 5 Stunden und ist etwa 14 km lang. Wir kommen vorbei an Orchideen und fleischfressenden Pflanzen - der Urwald beginnt bereits und es bieten sich zahlreiche Fotomotive. Mittags gibt es ein leichtes Snack. Am Abend können wir uns wieder auf ein reichhaltiges, warmes Essen im Camp freuen.
Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 820m; Zelten am Basis-Camp [FMA]

Tag 11: Basislager - Hochplateau des Roraima

Es ist so weit, heute erreichen wir unser Ziel: das Hochplateau des heiligen Roraima, den die Pemon-Indianer auch als "die Mutter aller Wasser" bezeichnen! Nach dem Frühstück durchqueren wir den Bergregenwald. Mit ein wenig Glück sehen wir sogar einen der hier beheimateten Ameisenbären. Der Aufstieg ist beschwerlich. Während der 2-stündigen Etappe bis zur Wand des Roraima sind steile, rutschige Passagen zu überwinden. Am Fuß des Berges endet der Bergregenwald, nun sind es noch circa 2 Stunden bis zum Hochplateau. Wir tauchen ein in eine geheimnisvolle Welt. Auf der einen Seite ist der Abgrund (wobei der Weg immer von Bäumen und Sträuchern eingeschlossen ist), auf der anderen Seite ragt die Felswand empor. Kleine Wasserfälle stürzen die Felswände hinunter. Unser Weg führt vorbei an grotesken Gesteinsformationen. Schließlich kommen wir oben an, stehen endlich auf dem Dach des höchsten Tafelberges der Welt (2.810 m)! Geschafft! Märchenhafte Figuren aus Stein, die aussehen wie Drachenköpfe, Schildkröten oder Fantasiefiguren, begrüßen uns stumm. Am Nachmittag erkunden wir dieses spannende Hochplateau. Bei einem leckeren, warmen Abendessen in unserem heutigen "Hotel" können wir diese faszinierende Gegend in Ruhe betrachten und auf uns wirken lassen.
Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 940m; Zelten auf dem Roraima (2.810 m) [FMA]

Tag 12: Erkundung des Hochplateaus: Ein ganzer Tag auf dem Roraima

Einmal auf dem höchsten Tafelberg der Welt stehen! Das haben wir uns verdient. Wir genießen es, auf dem Dach des Roraima Tepui zu verweilen und finden Zeit, um die "Seele baumeln" zu lassen, sei es beim Besuch des Tals der Kristalle oder beim Aussichtspunkt auf das "Labyrinth". Der Blick über die Tafelberg-Landschaft ist atemberaubend. Unter uns liegt das Dreiländereck Guayana, Venezuela und Brasilien. Bei unserer Erkundung auf dem Roraima sehen wir bizarre Gesteinsformationen und entdecken schimmernde Kristalle. Heute übernachten wir wieder in den sog. "Hotels". Dies sind Felsvorsprünge, die uns beim Zelten Schutz vor Wind und Regen bieten.
Gehzeit: 2-3h; Zelten auf dem Roraima (2.810 m) [FMA]

Tag 13: Abstieg Roraima - Camp Tek

Nach dem Frühstück haben wir noch einmal die Möglichkeit, Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen, bevor der Abstieg beginnt. Unsere Wanderung dauert circa 7 Stunden, wir steigen von 2.810 m auf 1.050 m ab. Im Camp am Fluss Tek endet unser heutiges Trekking. Die Strecke weist während einer Dauer von 3 Stunden ein starkes Gefälle auf und die beiden Flüsse müssen auch wieder durchquert werden. Ein leichtes Mittagessen stärkt uns unterwegs. Am Abend können wir uns an einem kleinen Wassersturz erfrischen und uns am grandiosen Panoramablick auf die Tepuis Kukenan und Roraima erfreuen. Müde, aber erfüllt von vielen neuen Eindrücken sinken wir in den Schlaf - heute zum letzten Mal während der Tour in unseren Zelten unter freiem Himmel.
Gehzeit: 7-7,5h; Abstieg: 1760m; Zelten im Camp Tek (1.050 m) [FMA]

Tag 14: Camp Tek - Paraitepui - San Franciscor de Yuruani - Santa Elena

Am Vormittag wandern wir 4 Stunden bis nach Paraitepui (1.200 m). Am Ausgang des Nationalparks werden wir möglicherweise nach Kristallen durchsucht, denn es ist strengstens verboten, Kristalle mitzunehmen. In Paraitepui erwartet uns unser Fahrer und wir erfrischen uns mit kalten Getränken. Wir fahren zurück nach Santa Elena. Unterwegs stoppen wir im Dörfchen San Francisco de Yuruani, in dem Pemon-Indianer leben. Sie bieten hübsche Handarbeiten und Souvenirs zum Verkauf an. Wir verbringen unsere Mittagspause (Mittagessen) in der Gemeinde. Nachmittags kommen wir in Santa Elena an und können den Tag in unserer gemütlichen Posada erholsam ausklingen lassen.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1,5h; Aufstieg: 150m; Posada Los Pinos [FMA]

Tag 15: Santa Elena - Las Claritas: Camp Manacas

Heute führt unsere Route nordwärts. Zwar ist der Fahrtag in unserem Landcruiser lang, doch gibt es unterwegs sehr viel zu sehen. Morgens, wenn die Lichtverhältnisse noch sehr gut sind, besuchen wir den circa 40 Fahrminuten entfernten Jaspe-Wasserfall. Das mehrere Hundert Meter lange Flussbett beeindruckt durch sein Farbenspiel: Durch den roten Jaspis (ein Halbedelstein), der fast das gesamte Flussbett bedeckt, wirkt sogar das Wasser rötlich. Wenn der Himmel blau ist und weiße Wölkchen vorbeiziehen, ist der Anblick besonders schön. Nicht umsonst ist der Jaspe-Wasserfall ein sehr beliebtes Fotomotiv. Nach weiteren 20 Minuten erreichen wir den Wasserfall La Cortina (die "Gardine"), hinter dem die Mutigen unter uns bei Niedrigwasser entlangwandern können. Weiterfahrt durch den von Tafelbergen, Palmen und Wasserfällen geprägten Landstrich. Am Punkt "El Oso" mit sehr guter Aussicht auf 6 sich aneinanderreihende Tafelberge stoppen wir. Beim 55 m hohen Wasserfall Kama halten wir wieder. Danach verlassen wir die Gran Sabana und fahren auf der kurvenreichen Strecke "La Escalera" von 1.440 m Höhe auf nur 200 m Höhe hinunter. Unsere heutige Unterkunft ist das Camp Manacas mit neu gebauten Bungalows. Es liegt nördlich von Las Caritas (bekannt als km 88). Im Camp gibt es einen großen Garten und sehr schmackhaftes Essen.
Gehzeit: 0,5-1h; Fahrzeit: 4-4,5h; Fahrstrecke: 250km; Camp Manacas [FMA]

Tag 16: Las Claritas - Puerto Ordaz

Wir frühstücken im Camp und machen uns dann auf den Weg nach Puerto Ordaz. In El Callao legen wir einen kleinen Stopp ein, um die stillgelegte Goldmine zu besichtigen und um uns ein letztes venezolanisches Mittagessen schmecken zu lassen. In den 70-er und 80-er Jahren war El Callao ein kleines “El Dorado". Damals erlebte es einen Goldrausch, aber selbst heutzutage werden in der Umgebung von El Callao erhebliche Mengen Gold gefördert. Im Ort werden teilweise recht günstig Schmuckstücke aus Gold angeboten. Am späten Nachmittag oder frühen Abend erreichen wir Puerto Ordaz und unser bereits bekanntes, sehr komfortables Hotel.
Fahrzeit: 5-5,5h; Fahrstrecke: 350km; Hotel Mara Inn [FM]

Tag 17: Puerto Ordaz - Caracas -Adios Venezuela!

Noch einmal heißt es "buenos días" beim Frühstücken. Bereits am frühen Vormittag fliegen wir von Puerto Ordaz nach Caracas. Unsere Reiseleitung verabschiedet sich in Puerto Ordaz. Am Flughafen in Caracas erwartet uns ein Mitarbeiter, der uns bezüglich des internationalen Rückflugs mit Iberia oder Lufthansa nach Europa am Flughafen behilflich sein wird.

Wer noch keine Lust hat, wieder in die Heimat zu fliegen und sich noch etwas unter der karibischen Sonne erholen möchte, kann seinen Aufenthalt auf den exklusiven Traum-Inseln Los Roques für 2 Tage und 2 Nächte gern verlängern.
[F]

Reiseinfos:

Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Für Venezuela ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Gelbfieber und Hepatitis A. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen (z. B. Restriktionen seitens der Nationalparkverwaltung) notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Für Ihren Flug nach Caracas erstellen wir Ihnen auf Anfrage sehr gern ein Angebot. Sollten Sie Ihren Flug jedoch selbst buchen (im Internet oder Reisebüro z.B.) denken Sie bitte daran, dass die besonders günstigen Tickets oft sofort ausgestellt werden müssen bei Stornierung 100% Stornogebühren auf den Ticketpreis anfallen. Dies kann wichtig sein falls Ihre Reise hinsichtlich Mindestteilnehmerzahl noch nicht gesichert ist. Spätestens 6 Wochen vor Abreise entscheiden wir, ob wir die Tour durchführen. Bitte bedenken Sie auch dass individuell gebuchte Flüge nicht über uns versichert sind.

Verlängerungen: Karibik-Verlängerung auf den Trauminseln Los Roques
Sie möchten sich nach der Trekkingtour noch richtig erholen, karibische Sonne tanken und im blauen, glasklaren Meerwasser schwimmen und schnorcheln? Kein Problem! Verlängern Sie Ihren Aufenthalt einfach auf dem Archipel Los Roques inmitten der Karibik!
Ihre Verlängerung sieht wie folgt aus:
Tag 17: Früher als der Rest der Reisegruppe fahren Sie zum Flughafen in Puerto Ordaz und fliegen gegen 6 Uhr morgens nach Caracas. Am Flughafen in Caracas bieten wir Ihnen eine Flughafenassistenz, die Ihnen dabei hilft, den Anschlussflug um circa 9 Uhr nach Los Roques zu nehmen. Am Flughafen auf Los Roques werden Sie zu Fuß abgeholt, Fahrzeuge gibt es auf den Inselchen nicht. Sie werden bis zur Posada begleitet. Nun ist Zeit zum Relaxen am weißen Korallenstrand! Sie können auch einen Spaziergang zum alten Leuchtturm unternehmen. (A)
Tag 18: Los Roques - ein Paradies! Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Bootsausflug zu einer benachbarten Insel. Insgesamt gibt es 300 Inselchen und die Nationalpark-Verwaltung gibt täglich verschiedene Inseln zur Besichtigung frei. Die Bootsfahrt dauert zwischen 30 und 120 Minuten. Ein englischsprachiger Guide begleitet Sie auf Ihrem Schnorchelausflug (Schnorchelausrüstung wird vor Ort gestellt). Das Picknick-Lunch wird am weißen Strand serviert. Die Strände von Los Roques gelten als die schönsten Venezuelas. Das Abendessen nehmen Sie in der Posada auf Gran Roque zu sich. (F, M, A)
Tag 19: Heute fliegen Sie zurück nach Caracas. Bitte beachten Sie: Ihr individuell gebuchter Rückflug nach Europa sollte frühestens am späten Nachmittag gehen. Bitte stimmen Sie Ihre Flugzeiten noch einmal mit uns ab.

Preise gültig für 2012 (die Verlängerung ist bereits ab einer Person möglich):
Pro Person im Doppelzimmer: € 1990,-
Einzelzimmer-Aufpreis: € 290,-

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0
Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail:

http://www.hauser-exkursionen.de/amerika/vek06venezuela-trekking.php


In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Amerika

 

Photos... (Mehr Photos finden Sie in unserer Foto Gallerie)

   
   
   
Wichtige Informationen:
Dauer in Tagen: 19
Schwierigkeitsgrad:
(1 = easy  5=difficult)
2
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen Höchstteilnehmerzahl 15 Personen

Leistungen:

Hauser-Inklusivleistungen

• Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Caracas
• Flughafentransfer bei Flügen mit Lufthansa oder Iberia
• 5 Inlandsflüge Caracas - Barinas, Vigia/Merida - Caracas - Puerto Ordaz, Ciudad Bolivar - Canaima, Canaima - Ciudad Bolivar, Barcelona - Caracas
• Übernachtung in Posadas, Hotels, Camps und auf einem Gutshof
• 18 x Frühstück, 5 x Mittagessen, 13 x Abendessen
• Gepäcktransport
• Gepäckdepot möglich
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 111,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

 
Ausrüstung:
Für die Wanderungen benötigen Sie bequeme Kleidung und Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Für die Fahrten im Boot sind Sandalen geeignet, da das Schuhwerk nass werden könnte. Dem Klima entsprechend empfehlen wir warme Hosen, Pullover/ Fleece und einen Anorak für den Aufenthalt in der Andenregion (rund um Merida). Für die Tage in der Savanne und an der Karibikküste sollten Sie leichte Baumwollkleidung, Regenschutz und ein Sweatshirt für kühlere Abende einpacken. Außerdem ist ein Leichtschlafsack (am besten aus Kunstfaser) empfehlenswert für kälteempfindliche Gäste (Anden) und für die Übernachtung in der Hängematte gegenüber des Salto Angel. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche oder einen Reiserucksack oder Koffer. Für die leichten Wanderungen und Ausflüge empfehlen wir einen Tagesrucksack mit Regenüberzug.

Weitere Informationen zur
Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
Empfohlene Literatur:

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

 

 

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